Werbeflopps

Wer keine Werbung macht, wird nur wenige Neukunden gewinnen - Sie sollten die Verbreitung durch Mundpropaganda halt nicht überbewerten. Andererseits hilft ein hohes Budget alleine wenig, wenn Sie sich für die falschen Werbemaßnahmen entscheiden. Wann sich Werbung lohnt hängt auch sehr stark von Ihrer Erwartungshaltung an die Werbemaßnahme ab. Die folgenden Beispiele sollen Sie vor den schlimmsten Fehlern bewahren:

Anzeigen

  • lohnen sich nicht, wenn sie nur einmal geschaltet werden;
  • lohnen sich nicht, wenn sie sich nicht in einem ansprechenden redaktionellen Umfeld befinden.

Branchenbucheinträge

Im Hinblick auf die durch „Diversifizierung” verursachten Kostenexplosionen einerseits (vielfach sind mehrere Ein­träge für mehrere Rechtsgebiete erforderlich) und die zunehmende Konkurrenz von Branchenbüchern andererseits (meist dürfte nur ein Branchenbuch in der Schublade liegen) ist ein Engagement in diesem Medium ohne Erfolgskontrollmöglichkeit mehr als fraglich.

Info-Videos (Podcasts)

Ein propagierter Trend ist es, die eigene Fachkompetenz durch Videobotschaften vermitteln zu wollen. Das allerdings will genauestens überlegt sein. Solange Sie kein wirk­liches Naturtalent in Sachen Fernseh- / Videoauftritt sind, wirken diese Videos meist eher peinlich und bewirken wegen offensichtlichem Dilettantismus nur genau das Gegenteil.

Einige Stichworte hierzu:

  • verklemmtes Auftreten vor der Kamera (weil ungewohnt);
  • Ablesen vom Blatt;
  • ungezieltes Aufsehen beim Ablesen;
  • Bandwurmsätze;
  • falsche Intonation;
  • hohle Raumakustik;
  • usw.

Gestik und Rhetorik gehören nun halt noch immer nicht zu den Pflichtveranstaltungen an den Universitäten und in den Referendariaten.

Empfehlung: Finger weg, wenn Sie da nicht mithalten können.

Kanzleibroschüren

  • sind nutzlos, wenn Sie keine gezielte Marketingaktion planen und auch keine Gelegenheit zur gezielten Verbreitung haben.

Vortragsveranstaltungen

  • sind sinnlos, wenn Sie rhetorisch nicht gut geschult sind.
  • sind sinnlos, wenn Sie vor zu kleinen Auditorien referieren müssten.
  • sind sinnlos, wenn die Räumlichkeiten nicht halbwegs repräsentativ sind.

 

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