Praktiker WiKi ( Rechtsanwälte)

± Zivilrecht - Klagen und Anträge aus speziellen Rechtsgebieten - Mietrecht - Räumungs- und Zahlungsklage

Räumungs- und Zahlungsklage

RA Findig Schlitzohr
 

 

Landgericht Köln

50922 Köln

 

 

Klage

der Frau Petra Mieterfreund,    Straße ,    Köln,
                                                                                                                       Klägerin,
-Prozessbevollmächtigter: RA Findig Schlitzohr, Straße ,    Köln,-
                                                                                                                    

gegen 

Eheleute Anton und Adele Vermieterschreck, Straße ,    Köln,
                                                                                                                      Beklagte, 

wegen Räumung von Gewerberaum  und Zahlung.

Gegenstandswert: 
Zahlungsanspruch             8.000,00 €
Freistellungsanspruch      1.196,43 €
Räumungsanspruch       18.000,00 € ( 12 x 1.500 € Nettomiete )
Streitwert vorläufig:        27.196,43 €

Hiermit bestelle ich mich zum Prozessbevollmächtigten der Klägerin, rege Anberaumung eines möglichst nahe gelegenen Termins zur mündlichen Verhandlung an und werde in der mündlichen Verhandlung beantragen

Die  Beklagten werden als Gesamtschuldner verurteilt,

1. die im Objekt ...............-Str. ,    Köln,, Erdgeschoß rechts, gelegene Ladenlokal dazugehörigen Kellerraum  (3. Kellerraum rechts) geräumt an die Klägerin herauszugeben, 

2. an die Klägerin 8.000 € nebst 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz
    aus               1.000 € ab dem 05.01.2009,
    aus weiteren  1.000 € ab dem 05.02.2009,
    aus weiteren  1.000 € ab dem 05.03.2009,
    aus weiteren  1.000 € ab dem 05.04.2009,
    aus weiteren  1.000 € ab dem 05.05.2009,
    aus weiteren  1.000 € ab dem 05.06.2009,
    aus weiteren  1.000 € ab dem 05.07.2009,
    aus weiteren  1.000 € ab dem 05.08.2009,
    im übrigen ab Zustellung zu zahlen. 

3.  weitere 1.196,43  € nebst 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz ab Zustellung an
     den Prozeßbevollmächtigten  der Klägerin, RA Findig Schlitzohr,  Straße ,   Köln, zu zahlen.

Begründung: 

Die Klägerin ist Eigentümerin des im Antrag näher bezeichneten Ladenlokals. Sie hat dieses an die Beklagten vermietet.  

Beweis:                       Mietvertrag 

Die monatlich jeweils am 01. eines jeden Monats vorfällig zu entrichtende Grundmiete, die spätestens am 3. Werktags eines jeden Monats eingegangen sein muss, beläuft  sich auf 1.500 € mtl. zzgl. Nebenkostenvorauszahlungen. Letztere belaufen sich auf  jeweils 500  € mtl.,. 

Die Beklagten haben die laufenden Grundmiete ab dem 01.01.2009  um 1.000 € mtl. mit der Behauptung  gemindert, an der rechten Fensterlaibung befinde sich Schimmelbildung. 

Insoweit ist lediglich zutreffend, dass an der besagten Stelle Kondenswasser herabläuft, Schimmel bildet sich dort allerdings nicht. 

Gegenbeweislich:        Inaugenscheinnahme durch das Gericht
                                         Sachverständigengutachten 

Auf die Problematik des Kondenswasserbildung wurden die Beklagten bereits vor Abschluss des Mietvertrags duch den klägerseits eingeschalteten Makler hingewiesen, 

Beweis:                       Zeugnis des Herr Florian Meineid, ..... Straße, Köln 

so dass jeder Minderungsanspruch entfällt. 

Nachdem die Beklagten  die Miete seit Januar 2009 unberechtigt kürzen, sind sie mit mehr als 2 Monatsmieten im Mietrückstand. Aufgrund dessen hat die Klägerin das Mietverhältnis mit Schreiben v. 12.07.2009 fristlos kündigen und zur Zahlung auffordern lassen. 

Beweis:                       Schreiben v. 12.07.2009 

Zugleich hat die Klägerin einer eventuell stillschweigenden Fortsetzung des Mietverhältnisses widersprechen lassen. 

Beweis:                       wie vor 

Die Beklagten haben die auf den 31.07.2009 gesetzte Räumungsfrist ungenutzt verstreichen lassen und Zahlung ist nicht erfolgt. 

Die vorgerichtlichen Anwaltskosten der nicht zum Vorsteuerabzug berechtigten Klägerin für die fristlose Kündigung und Zahlungsaufforderung belaufen sich auf  1.196,43 €  und ermitteln sich wie folgt: 

Kostennote

Streitwert    26.000 €

1,3 Geschäftsgebühr                             985,40 €
Auslagenpauschale                                  20,00 €
19% Umsatzsteuer                                191,03 €
Rechnungsbetrag                               1.196,43 €

Diese sind von den Beklagten als Folge ihres Verzugs im Wege des Schadensersatzes zu übernehmen. Da die Klägerin diese Kosten noch nicht ausgeglichen hat, besteht in Bezug auf die anwaltlichen Honorarforderung  Freistellungsanspruch. 

Nach allem ist wie beantragt zu entscheiden. 

Schlitzohr

Rechtsanwalt

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Typische Fehler

Die Lage der zu räumenden Mieteinheit muss genau bestimmt sein, damit  der Gerichtsvollzieher auch konkret vollstrecken kann.


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