Kanzleigründung

Kanzleigründung

Die eigene Kanzleigründung ist eine unternehmerische Herausforderung, für die es keine Patentrezepte gibt.

Je nach Ausgangslage und Zielrichtung sind die Wege zur Kanzleigründung vielfältig, zum Beispiel

  1. Die Neugründung einer eigenen Kanzlei;
  2. Der angestellte Anwalt mit „Sozietätsaussicht“
  3. Vom angestellten Anwalt in die Selbständigkeit
  4. Die „Küchentisch-Kanzlei"
  5. Der Kanzlei(beteiligungs)kauf


1. Die eigene Kanzleigründung

Die Kanzleigründung unmittelbar nach dem zweiten Staatsexamen dürfte im Hinblick auf das erforderliche Startkapital eher zu den Einzelfällen gehören. Auch im Hinblick auf die möglicherweise fehlende Erfahrung erscheint dies nicht unproblematisch, jedoch keinesfalls unmöglich. Zu einer qualifizierten Kanzleigründung gehören:

Wichtig sind in diesem Zusammenhang in jedem Fall die  Kanzleigründung (Checkliste) und von den Erfahrungen "der Alten lohnt es sich allemal, zu profitieren  Kanzleigründung (Erfahrungsberichte)

Empfehlenswert ist auch das Starterpaket für eine erfolgreiche Kanzleigründung, das Berufshaftflicht, kanzleisoftware, Kanzleihomepage, Telefon- und Schreibservice und viele anderen wichtigen Erfolgsbausteine zu durchaus günstigen enthält. Wer schon eine Berufshaftpflicht hat, kann das Paket auch ohne buchen unter www.kanzleigruendung.net.

 ------> Wer mit der eigenen Kanzleigründung schon Erfahrung hat, kann diese hier gerne mit einbringen.

2. Der angestellte Anwalt mit „Sozietätsaussicht“

Nicht selten hinterlässt der Referendar in seiner Anwalts- oder Wahlstastion einen guten Eindruck und empfiehlt sich als künftiger Mitarbeiter.

Möchte „der Alte“ seine Kanzlei noch weiter ausbauen oder ist er auch noch genau in dem Alter, dass die Unternehmensnachfolge sukzessive angegangen werden sollte, lockt als Alternative zur eigenen Kanzleigründung das Anstellungsverhältnis „mit Sozietätsaussicht“.

Diese Perspektiven sind verlockend, allerdings nicht unproblematisch. Wer sich nämlich schon als (künftiger) Sozius sieht, engagiert sich natürlich und sogar gerne über alle Maßen hinaus. Wie groß muss dann aber die Enttäuschung sein, wenn sich herausstellt, dass mit den so erweckten Erwartungshaltungen

- das Engagement des jungen Kollegen ausgenutzt wurde;

- der junge Kollege nur als Platzhalter missbraucht wurde, um beispielsweise den Platz für den  Sohnemann „des Alten“ bis zur Kanzleiübergabe warm zu  halten.

Die Realität spiegelt sich dann leider in Sprüchen wider wie

„….Sie sind derzeit noch nicht genügend gefestigt, um Partner werden zu können.“ oder

„….Fachlich sind Sie eine absolute Spitzenkraft, aber persönlich hatte ich mir mehr versprochen…..“

Praxistipp

Legen Sie für sich selbst einen genauen Zeitplan fest, innerhalb dessen Sie sich als Anwalt mit „Sozietätsaussicht“ engagieren wollen und sprechen Sie mit dem Senior darüber.

Realisiert sich Ihre Zielvorstellung nicht, so sollten Sie (nach gründlicher Ursachenforschung) die Konsequenzen ziehen und sich auf keinen Fall (weiter) hinhalten lassen.


3. Vom angestellten Anwalt in die Selbständigkeit

Häufiger anzutreffen ist der „Parallelstart“ einerseits als angestellter oder freiberuflich mitarbeitender Anwalt bei andererseits gleichzeitiger Kanzleigründung mit Aufbau eines eigenen Mandantenstamms. Diese Strategie führt in der Startphase zu einer gewissen wirtschaftlich sicheren Grundlage und ermöglicht es, sukzessive in die 100 prozentiige Selbständigkeit hineinzuwachsen. Häufig wird die eigene Kanzlei vorübergehend über eine „Mietadresse“ dargestellt, sei es als Beteiligung an einer Bürogemeinschaft oder als Mieter in einem Büropool.

Diese Art der Kanzleigründung kann sich allerdings für den „angestellten Anwalt“ insoweit als problematisch herausstellen, als der Dienstherr solche Aktivitäten häufig nur ungerne sieht und gerne unterbindet. Schließlich ist bekannt, dass junge Kollegen gerne abwandern und potentiell ertragreiche Mandanten mitnehmen (möchten).

4. Die „Küchentisch-Kanzlei"

Die „Küchentisch-Kanzlei“ als Modell der Kanzleigründung  kommt meist dann in Betracht, wenn das Vorstehende - aus welchen Gründen auch immer - ausscheidet. Meist geht dies einher mit sonstigen Nebenjobs oder einem Sponsor (Ehefrau / Eltern et cetera), die den Mindestbedarf für Lebenshaltung und laufende Kosten irgendwie sicherstellen.

Auch diese Art des Starts kann gelingen. Problematisch ist das Ganze mit nicht anwaltlichen Nebenjobs, denn nicht jeder Nebenjob ist mit dem Standesrecht vereinbar und kann im Zweifel von der Rechtsanwaltskammer sanktioniert werden.

 

5. Der Kanzlei(beteiligungs)kauf


(wird noch ausgeführt)  ------> Wer hier schon Erfahrung hat, kann diese hier gerne einbringen !

 


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